Viele von euch haben in der Vergangenheit bestimmt schonmal den Begriff "Awareness" gehört und wissen, dass uns das als PAQT-Community sehr wichtig ist.
Der Begriff Awareness beschreibt in unserem Kontext wesentlich zwei Punkte:
im psychologischen Kontext beschreibt es die situative Wahrnehmung einer Person auf ihre Umgebung. Dies bezieht sich nicht nur auf das reine Wahrnehmen, sondern auf sozialer Ebene auch auf das Entscheidungsverhalten der Person.
Der zweite Kontext ist ein sog. Awareness-Team, welches bei Veranstaltung als Ansprechpartner*in bei Diskriminierung, Übergriffen und Unwohlsein für die Betroffenen und stellt im besten Fall einen separaten Ruheraum bereit.
Bei den meisten demoktriebildenden sind Awareness-Teams und Konzepte heutzutage standard.
Ganz anders sieht es aber im Bereich der Clubs- und Partys aus, wo es statistisch gesehen am häufigsten auch zu sexuellen Übergriffen kommt.
Wer jetzt denkt, wir als queere Community mit unseren Partys und Clubs wären da weiter, den muss ich leider enttäuschen. Da auch bei uns Köln die meisten Partys und Clubs auf cis*männliches oder angeblich auf "FLINTA*"Publikum ausgerichtet ist, besteht besonders für tin*Personen eine erhöhte Gefahr, hilflos mit der Situation umgehen zu müssen. Und selbst obwohl die Zahlen sexualisierter und verbaler Gewalt auch in der Schwulen-Community immer weiter zunehmen. halten es die Club- und Partyveranstalter*innen nicht für nötig, sich ernsthaft mit dem Thema Awareness auseinanderzusetzen. Im Zweifelsfall greift man eben zur Methode, die betroffene Person rauszuschmeißen.
Hier wäre eigentlich die Politik gefragt, bspw. in Form von verpflichtenden Awareness-Konzepten ab einer bestimmten Besuchendenzahl.
Wer sich für unser PAQT-Awareness-Konzept interessiert, kann sich gerne den Insta-Post dazu durchlesen