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Hi an alle:)

Mein Name ist Ilaria (she/her), bin 35 und lebe in Köln. Ich arbeite oft unterwegs in Deutschland und wenn ich zurück nachhause kehre, merke ich, dass mir ein festeres queeres Netzwerk fehlt und vermisse eins :) Ich bin an Austausch über Themen wie „Feminismus“, „Queerness“ und „Aktivismus“ interessiert, sowie an Workshops und Events, um mein eigenes Wissen zu erweitern und tolle engagierte Menschen kennenzulernen.

Lg

Ilaria

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Hallo zusammen, ich heiße Vera (she,her) und bin 30. ich bin nun wieder in meine Heimat köln gezogen und wünsche mir eine Gemeinschaft oder Kontakte zu Menschen, mit denen man sich austauschen kann und die einen verstehen, weil sie einen vielleicht genauso langen Weg hinter sich haben. Ich wünsche mir guten Austausch, das Gefühl von Verbundenheit und Verständnis.

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Das Jahr ist rum und es ist so unglaublich viel rund um unsere PAQT-Community passiert. Hier ein paar Highlights:

  • Im Rahmen der A*spec-Week haben wir gemeinsam mit dem aspec_cologne Kölns erste A*spec-Demo veranstaltet.

  • Wir hatten einen eigenen Workshop zum Thema Drag jenseits von binären Strukturen

  • Wir hatten einen sehr coolen und empowernden Stand auf der Radical-Pride

  • Wir waren Teil des Blocks "Nie wieder Leise" auf dem Kölner CSD

  • Wir haben in diversen Workshops unserer Zehnerreihe über 200 Personen erreichen und ansprechen können.

  • Wir haben über Themen gesprochen, die für etablierte queere Strukturen in Köln unangenehm sind.

  • Wir haben einige Schulungen zum Thema Awareness gegeben und so andere Projekte und Menschen auf dieses wichtige Thema sensibilisiert.

Auf ein weiteres erfolgreiches PAQT 2025 und viele neue spannende Projekte.

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Was ist eigentlich das A*Spektrum?

Das A*Spektrum umfasst Menschen, die wenig oder keine sexuelle und/oder romantische Anziehung verspüren. Das bedeutet nicht, dass sie keine Beziehungen oder Nähe möchten – sondern, dass ihre Erfahrungen mit Anziehung anders sind als jene von alo* Personen sind. Menschen auf dem A*Spektrum haben ganz unterschiedliche Empfindungen und Wünsche, weshalb es viele Begriffe gibt, um diese Vielfalt zu beschreiben.

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Das A*Spektrum umfasst asexuelle und aromantische Personen sowie verschiedene Zwischenformen und Graubereiche

  • Asexuell bedeutet, wenig bis keine sexuelle Anziehung zu empfinden.

  • Aromantisch bedeutet, wenig bis keine romantische Anziehung zu empfinden.

  • Es gibt viele Graubereiche und Unter-Labels, z. B.:

    • Demisexuell: Anziehung nur nach einer starken emotionalen Bindung.

    • Gray-asexuell (grau-asexuell): Seltene oder schwache sexuelle Anziehung.

    • Demiromantisch: Romantische Gefühle entstehen nur unter bestimmten Bedingungen.

  • Menschen auf dem A*Spektrum können Beziehungen haben – mit oder ohne Sex und Romantik, je nach individuellen Bedürfnissen und Partner*innen.

  • A*spec-Personen können jede Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung haben.

  • Asexualität und Aromantik sind keine Störungen oder „noch nicht die richtige Person gefunden“ – sie sind einfach Teil der natürlichen Vielfalt.

  • A*spec-Personen werden von vielen queeren Personen nicht als Teil der queeren Community gesehen, was natürlich kompletter Blödsinn ist.

  • Labels wie "schwul", "lesbisch", "bi" und "pan" werden ebenfalls von A*spec-Personen verwendet und sind unabhängig von sexueller und romantischer Anziehung

  • Allo* ist die gegenteilige Bezeichnung für Personen, die sich nicht im A*Spektrum identifizieren.

Nach wie vor gehören A*spec-Personen zu den unsichtbarsten innerhalb der queeren Community. Einige Vereinigungen, Vereine und Beratungsstellen sehen das A*Spektrum explizit nicht als Zielgruppe oder Teil der queeren Community an.

Bewusst wird in diesem Eintrag auf Flaggen verzichtet.

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Was bedeutet intergeschlechtlich/inter*/intersex?

inter* ist ein Sammelbegriff für Menschen, deren bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht nicht binär einzuordnen ist . Das kann sich auf Chromosomen, Hormone oder Geschlechtsorgane beziehen. Merkmale müssen nicht zwangsläufig sichtbar sein, teilweise werden inter* Personen in ihrem Leben nie als solche medizinisch festgestellt. Merkmale (sowohl sichtbar als auch nicht sichtbar) können sich auch erst im Laufe des Lebens (z.B. während der Pubertät) entwickeln WHO und UN schätzen den Anteil an inter* Personen weltweit auf 1,7 %.

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Inter* Menschen haben körperliche Merkmale, die nicht klar als männlich oder weiblich eingeordnet werden können.

  • Es gibt viele unterschiedliche Formen von Intergeschlechtlichkeit – sie sind nicht selten, sondern kommen etwa so häufig vor wie rote Haare.

  • Manche Menschen erfahren erst im Laufe ihres Lebens, dass sie intergeschlechtlich sind, z. B. durch medizinische Untersuchungen.

  • Bis in die 2000er rein wurden auch bei uns in Deutschland bei Säuglingen riskante angleichende Operationen durchgeführt, bzw. Ärzt*innen empfahlen dies den Eltern aktiv. Dies ist seit 2021 verboten und fällt unter den Tatbestand der schweren Körperverletzung, angleichende Maßnahmen jeglicher Art dürfen seitdem nicht mehr ohne Einverständnis der betroffenen Person durchgeführt werden, auch nicht auf Wunsch der Eltern.

  • Intergeschlechtlichkeit ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Variation des biologischen Geschlechts.

  • Seit 2018 gibt es in Deutschland die Möglichkeit, „divers“ als Geschlecht in offiziellen Dokumenten einzutragen.

  • Nicht alle Personen, die inter* sind, identifizieren sich automatisch auch mit dem Label "non-binary"

  • Als Bezeichnung des Genders* gibt es für inter* Personen besondere Begriffe:

    • Inter*maskulin = Person identifiziert sich als männlich

    • inter*feminin = Person identifiziert sich als feminin

    • inter*gender = Person identifiziert sich außerhalb des binären Systems (non-binary)

      WICHTIG: Das sind nur Oberbegriffe. Nicht jede*r nutzt diese auch für sich

Inter*-Personen sind neben a*spec Personen eine der unsichtbarsten Gruppen in der queeren Community

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